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UAE Desert Challenge – jetzt wird gestartet!

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01.11.2008 - Start zum 2Km langen Prolog der UAE Desert Challenge 2008. Bei 40 Grad und jede Menge Sand eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine.

Der 2 Km lange Prolog direkt neben dem Dubai Golf Resort entschied heute über die Startreihenfolge der morgigen ersten Etappe der insgesamt 2197 Km langen UAE Desertchallenge. In der Autowertung hatte Favorit Nasser Al Attiyah die Nase vorn. Der Qatari konnte die gesamte Konkurrenz mit einer Fahrtzeit von 2 Minuten und 14 Sekunden hinter sich lassen und das wohlbemerkt auf einem welligen Terrain, das eher an eine Motocross-Strecke erinnerte. Der raue Untergrund bescherte den Zuschauen spektakuläre Sprünge des neuen Prototypen aus dem Hause BMW.
Pech hingegen hatte das Matzker-Team: Schon auf diesem kurzen Streckenabschnitt ereilte sie der Fluch eines Plattfußes. Beachtlich, dass sie es am Ende trotzdem noch auf Rang 15 schafften! Auch Wolfgang Wels kämpfte mit Problemen: Während des Prologes riss ihm der hintere Stoßdämpfer ab, der hinterher durch eine lange Nachtschicht wieder angeschweißt werden musste.
In der Motorradwertung legte sich wie erwartet die Creme de la Creme an die Spitze: Marc Coma gewann 2 Sekunden vor Jordi Viladoms und Cyril Despres. Auch der Chilene Francisco Lopez ist mit dem fünften Rang in Lauerstellung.
Norman Kronseder und Tim Ternker belegten die Plätze 17 und 18, Michael Luda den 28. Rang.

AUTOS:

1. Nasser Al Attiyah / Tina Thorner (QA /S) BMW X3 T1 02:14.56
2. Krzysztof Holowczyc / Jean-Marc Fortin (PL / B) Nissan Navara T1 02:16.69
3.Leonid Novitskyi / Oleg Tyupenkin (RUS / RUS) BMW X3 T1 02 :28.68
4. Andrew Bowler / Simon Mumby (GB / GB) Bowler Nemesis T1 02:32.26
5. Bruce Garland / Harry Suzuki (AUS / J) Isuzu D-Max T1 02:32.87
15. Amadeus MAtzker /Lee Palmer Land Rover 02:46:00
30. Wolfgang Wels( Carsten Sodemann Mitsubishi 03:03:8

MOTORRÄDER:

1 Marc COMA KTM 02.10:2
2 Jordi VILADOMS KTM 02:12:8
3 Cyril DESPRES KTM 02:14:4
4 Gerard FARRES KTM 02:15:8
5 Francisco LOPEZ KTM 02:17:3
17 Norman KRONSEDER KTM 02:42:9
18 Tim TRENKER KTM 02:44:3
28 Michael LUDA KTM 06:74:1

27.Oktober, 1.ETAPPE:
Abu –Dhabi – Moreeb Hill, 452 km insgesamt, 281 Km Wertungsprüfung

Die erste Etappe der UAE Desert Challenge war ein erfolgreicher Auftakt für das BMW-Team. Nasser Al Attiyah und Copilotin Tina Thörner legten im BMW X3 CC die Bestzeit hin, nur zwei Minuten nach den Tagessiegern kamen ihre Teamkollegen Leonid Novitskyi / Oleg Tyupenkin ins Ziel in Moreeb Hill. Team-Chef Sven Quandt zeigte sich hoch erfreut und berichtete über die technischen Erneurungen am BMW X3 CC: „ Wir haben viele leichtere Komponenten ins Auto eingebaut, damit wir näher an die 1900 Kilo kommen und heute hat sich gezeigt, dass sich die Mühe gelohnt hat! Hoffen wir, dass die nächsten Tage ähnlich gut laufen!“
Weiter hinten im Feld lief bei 40 Grad der Schweiß in Strömen: Nachdem sie einiges an Zeit gutmachen konnten, fuhr sich das Team um Amadeus Matzker im Sand fest. Auch Wolfgang Wels machte auf der heutigen Etappe Bekanntschaft mit dem Sandschaufeln.
Bei den Motorrädern wurde heute Cyril Despres seiner Favoritenrolle gerecht: der viermalige Sieger in Dubai eroberte sich einen Zeitvorsprung von anderthalb Minuten auf den derzeit Zweitplatzierten Marc Coma. Cyril Despres gab zu, dass der Umstieg vom europäischen Wetter auf die kochende Hitze der Wüste ihm zu schaffen mache, ähnlich geht es auch Michael Luda, der enorme Schwierigkeiten mit den Sanddünen und den Temperaturen hatte. Heute stürzte er bereits nach 10 Kilometern und musste ins Biwak zurückkehren. Trotzdem zeigt er sich kampfeslustig und will morgen wieder erstarkt zurück in den Sattel.


AUTOS:

1. Nasser Saleh Al-Attiyah (QA)/Tina Thörner (S) BMW X3 CC 2h 27m 15s
2. Leonid Novitskiy (RUS)/Oleg Tyupenkin (RUS) BMW X3 CC 2h 45m 12s
3. Krzysztof Holowczyc (PL)/Jean-Marc Fortin (B) Nissan Navara 2h 55m 14s
4. Yayha Al-Helai (UAE)/Khalid Al-Kendi (UAE) Nissan Patrol 3h 01m 57s
5. Glen Reid (UAE)/Haydn Walker (UAE) Nissan 3h 07m 10s


MOTORRÄDER:

1. Cyril Despres (F) KTM Rally Replica/690 2:51:43
2. Marc Coma (E) KTM Rally Replica/690 2:53:13
3. James West (GB) KTM 690/690 3:08:09
4. Gerard Farres (E) KTM/690 3:08:32
5. Jordi Viladoms (E) KTM Rally Replica/690 3:09:02
6. Francisco Lopez (RCH) KTM Rally Replica/690 3:09:28
7. Oscar Polli (I) KTM Rally Replica/690 3:13:07
8. Alain Duclos (F) KTM/690 3:13:44
9. Tim Trenker (D) KTM 0/660 3:14:16

28.Oktober, 2.Etappe:
Moreeb Hill – Moreeb Hill, 377 Km insgesamt, 81 km Wertungsprüfung

Das einzige, was die Konkurrenten heute von Nasser Al Attiyah und Copilotin Tina Thörner zu sehen bekamen waren ihre Spuren im Sand. Mit einem herausragenden Vorsprung von anderthalb Stunden führt Al Attiyah jetzt die UAE Desert Challenge an, vor dem russischen Teamkollegen Novitsky, dessen BMW X3 CC am heutigen Tag unter kleineren Motorproblemen litt. Auch andere Autos hatten mit dem stellenweise sehr weichen Sand Probleme. Unglücksrabe war Amadeus Matzker. Hatte er bis zum Kilometer 200 noch auf der dritten Stelle gelegen, ging urplötzlich aus ungeklärten Gründen das Vorderrad Differential kaputt. Um wieder einen Weg aus den Dünen heraus zu finden, war das Team gezwungen, das defekte Teil an Ort und Stelle im heißen Wüstensand komplett auszubauen und zu ersetzen. Nach vier Stunden Plackerei hatten sie schließlich die Straße erreicht und konnten ins Biwak rollen. Wolfgang Wels erging es nicht viel besser: Nach 70 Kilometern riss ihm bei einem Sprung über einen Dünenhang der Bremsschlauch. Mit defekten Bremsen hangelte sich Wels von Düne zu Düne, bis er schließlich die Straße erreichte. Die Etappe konnte er leider nicht beenden. Aber es gibt auch positive News aus dem deutschen Lager: Stefan Schott und Holm Schmidt belegten einen hervorragenden 9.Platz. Ein tolles Ergebnis, vor allem, weil Schott nach der Hälfte der Strecke, erschöpft von der Hitze und den weichen Dünen, eine zwanzigminütige Ruhepause einlegen musste.
Insgesamt liegen die beiden nun auf dem zehnten Rang!
In der Motorradwertung konnten die Favoriten Marc Coma und Cyril Despres heute das Tempo von Francisco Lopez nicht halten: der chilenische Fahrer verbuchte seinen ersten Etappensieg. Tim Trenker erfreute mit einem sechsten Rang, Norman Kronseder landete auf Platz 17. Alex Pauliner konnte in der Quadwertung als Neunter von 19 Fahrern ins Ziel fahren.

AUTOS:
1. Nasser Saleh Al-Attiyah (QA)/Tina Thörner (S) BMW X3 CC 4h 08m 27s
2. Yayha Al-Helai (UAE)/Khalid Al-Kendi (UAE) Nissan Patrol 5h 18m 07s
3. Leonid Novitskiy (RUS)/Oleg Tyupenkin (RUS) BMW X3 CC 5h 25m 17s
4. Laurent Rosso (F)/Fabian Lurquin (B) Nissan Pathfinder 5h 34m 21s
5. Ali Al-Shawi (UAE)/Yayha Al-Amri (UAE) Nissan Patrol 5h 58m 45s
6. Jun Mitsuhashi (J)/Akira Muira (J) Toyota Land Cruiser 6h 15m 30s

MOTORRÄDER:
1.Francisco LOPEZ KTM 04:17:12
2. Marc COMA KTM 04:26:48
3..James WEST KTM 04:27:33
4. Cyril DESPRES KTM 04:28:47
5.Miran STANOVNIK KTM 04:33:37
6. Tim TRENKER KTM 04:38:26
17. Norman KRONSEDER KTM 05:44:14
25. Michael LUDA KTM 22:00:00

29.Oktober, 3.Etappe, 340 Km insgesamt

AUTOS:
Nasser Al Attiyah fährt, ganz zur Freude seines BMW-Rennstalls, bei dieser UAE-Desert Challenge in einer eigenen Liga. Wieder einmal gelang es dem Qatari alle seine Gegner abzuhängen und einen fast dreistündigen Vorsprung auf seinen heute schwächelnden Kollegen Novitskyi herauszufahren.
Für das deutsche Team Stefan Schott/ Holm Schmidt lief es alles andere als rund: Bereits nach 20 km fuhren sie sich im Sand fest und die anschließende Sand-Schaufelei brachte Holm bei den enorm hohen Temperaturen fast zum Kapitulieren. Mit vereinten Kräften befreiten sie sich aber aus ihrer Lage, um 150 km vor dem Ziel erneut in einen Sandtrichter zu geraten. Da auch noch die Batterie den Geist auf gab, blieb ihnen nichts weiter übrig, als auf Hilfe durch eine fremde Seilwinde zu warten. Nach der Befreiung aus dem Sand kehrten sie nach 5 Kilometern auf die Straße zurück und starten morgen von Position 25.
Amadeus Matzker und Lee Palmer hatten heute ein besonders Augenmerk auf dem Fahrwerk ihres Landrovers, doch die Fahrt verlief bis auf eine 15-minütige Verschnaufspause bei einem Servicepunkt ruhig. Das Ziel erreichten sie als 16.
Wolfgang Wels aus Berlin hatte weniger Glück auf der dritten Etappe, ein defekter Anlasser zwang ihn zur vorzeitigen Beendigung der Wertungsprüfung.


MOTORRÄDER:
Nach dem gestrigen Sieg musste sich Francisco Lopez heute mit dem dritten Platz begnügen. Den Tagessieg sicherte sich Cyril Despres, nur eine Minute vor seinem Verfolger Marc Coma. Der viertplatzierte britische Fahrer Jema West, zog angesichts der Witterungsbedingungen Vergleiche zur Heimat :“ Beim nebligen Start heute morgen fühlte ich mich fast wie auf den windigen Straßen in Schottland!“
Diesen Vergleich wird Norman Kronseder kaum mit ihm teilen, der Deutsche leidet immer noch unter der Hitze und fuhr heute ein vorsichtiges Rennen, das er auf dem siebzehnten Rang beendete. In der Gesamtwertung belegt er Platz 16. Besser zurecht kam dieses mal Tim Trenker, der mit einem sehr guten achten Platz begeisterte!
Der Deutsch-Rumäne Alex Pauliner kam ebenfalls auf dem achten Platz in der Quadwertung ans Ziel und belegt insgesamt Rang vier.
Pechvogel des Tages war wieder einmal Michael Luda: Nach wenigen Kilometern im weichen Dünensand stürzte er und brach dabei das GPS-Kabel ab. Erneut war das einzige, was er erreichen konnte, das Biwak und leider nicht das Etappenziel.


AUTOS:
1.AL ATTIYAH THORNER Nasser Tina BMW X-RAID 02.40:41
2.CHAGIN SAVOSTIN Vladimir Sergey Anatoly KAMAZ 5:27:31
3.AL KENDI Yahya Khalid YAHA ALHELIAE NISSAN 5:48:29
4.HOLOWCZY FORTIN Krystof Jean-marc NISSAN5:48:09
5.PETRAITIS JUKNEVICIUS Aurelijus Antanas OSCAR 6:05:48
16.MATZKER PALMER Amadeus Lee AMADEUS LANDROVER 7:16:12

MOTORRÄDER:
1.Cyril DESPRES KTM 4:38:40
2.Marc COMA KTM 04:39:13
3.Francisco LOPEZ KTM 04.41:10 --
4.James WEST KTM 04.54:18
5.Jordi VILADOMS KTM 4:55:09
8.Tim TRENKER KTM 5:01:14
17. Norman KRONSEDER KTM 6:00:29
27.Michael LUDA 22:00:00

30.Oktober, 4.Etappe, 314 km

AUTOS:
Am heutigen Renntag konnte Nasser Al Attiyah seinen komfortablen Vorsprung weiter ausbauen: er führt nun mit 3 Stunden und 49 Minuten vor Yahya Alhelei im Nissan Patrol.
Wolfgang Wels hatte enorme Probleme mit dem Anlasser -  Aus eigener Kraft ließ sich das Auto nicht starten, sondern musste erst angeschleppt werden.
Wels’ Mechaniker aus Berlin ist noch in der Nacht nach Abu Dhabi gefahren, um einen intakten Anlasser aufzutreiben.
Voraussichtlich kann Wolfgang mit seinem Copiloten Carsten Sodemann bei der letzten Etappe wieder an den Start gehen.
Wesentlich besser lief es dagegen bei Amadeus Matzker und Lee Palmer, die mit ihrem Land Rover ohne Probleme ein sehr schwieriges Dünengebiet mit gefährlichen steilen Sandkratern bewältigten. In der Tageswertung belegten sie den 13. Rang, insgesamt liegen sie auf Platz 19.
Sandschaufeln hieß es wieder einmal für Stefan Schott und Holm Schmidt. Nach dem sie sich aus ihrer festgefahrenen Situation befreit hatten, rollten sie gerade noch rechtzeitig in der Maxzeit über den Zielstrich.


MOTORRÄDER:
Ein schwarzer Tag für Marc Coma. Der Spanier, der sich berechtigte Hoffnung auf den Sieg in der 450 er Kategorie gemacht hatte, musste 15 Kilometer vor dem Ziel anhalten. Diagnose: Getriebeschaden.
Außerdem überschattete ein Unfall die Etappe: Ruben Faria , der zu Beginn der Etappe schwer stürzte, musste mit dem Helicopter in die Klinik gebracht werden.
Die Untersuchungen ergaben, dass er sich einen Knochenbruch im Rückenbereich zugezogen hat.
Für Cyril Despres hingegen rückt der fünfte Sieg bei der UAE in greifbare Nähe. Sein ärgster Konkurrent Marc Coma, der am Vortag noch auf 4 Sekunden an den Spitzenreiter herangekommen war, scheided nun als Rivale aus. Der nächste Gegner Francisco Lopez hat rund 16 Minuten Rückstand auf den Franzosen.
Der Deutsche Norman Kronseder kam als 16. ins Ziel und kommentierte das Rennen folgendermaßen:“ Die Konkurrenz ist enorm, es sind viele sehr gute Fahrer am Start. Dennoch werde ich bei dieser Hitze kein Risiko eingehen.“ Insgesamt liegt Kronseder auf Rang 15.
Micheal Luda wird langsam zur tragischen Figur der Rallye: Zum wiederholten Male stürzte er wenige Kilometer nach dem Start und kehrte frustriert ins Biwak zurück :“ Vielleicht hätte ich meine Rallyekarriere doch nicht bei einem Sandrennen, sondern bei einer Baja beginnen sollen“, so der Unglücksrabe.


AUTOS:
1. AL ATTIYAH THORNER Nasser Tina  BMW X-RAID 04h00'49
2 NOVITSKY TYUPENKIN Leonid Oleg BMW X-RAID 04h02'45
3. HOLOWCZY FORTIN Krystof Jean-marc NISSAN 04h29'29
4. ALHELI AL KENDI Yahya Khalid NISSAN 04h58'35
5. HAYWARD COLE Richard Alex RICHARD BOWLER05h06'25
11. MATZKER Amadeus PALMER Lee LAND ROVER 05h29`32
25. SCHOTT Stephan SCHMIDT Holm MITSUBISHI 08h04’42
30. WELS Wolfgang SODEMANN Carsten MITSUBISHI 43h45’00


MOTORRÄDER:
1.Cyril DESPRES KTM 04h10'49
2.Francisco LOPEZ KTM 04h18'5
3. JAMES WEST KTM 04h23'23
4. Alain DUCLOS  KTM 04h25'51
5.Jordi VILADOMS KTM 04h27'54
8. Tim TRENKER RP 04h35'16
16. Norman KRONSEDER KTM 05h16'18

5. Etappe,
Moreeb Hill to Mina Seyhai, 528 Kilometer insgesamt, 118 km Wertungsprüfung

AUTOS:
Nach 2197 Kilometern, bei sengender Hitze und in weichem Dünensand hieß der erste arabische Gewinner der UAE Desert Challenge verdienter Weise Nasser Al Attiyah. Zusammen mit seiner Beifahrerin Tina Thörner hat der Qatari die Rallye klar dominiert und stand am Ende als strahlender Sieger auf dem Podest. Einziger Wehmutstropfen von teamchef Sven Quandt war die gestrige überraschende Abreise vom zweiten starken BMW-Duo Novitsky Tyupenkin.
Aus geschäftlichen Gründen musste die Beiden Dubai gestern verlassen.
Dennoch war Al Attiyah, der mit dem Sieg bei der UAE nun auch Sieger im FIA World Cup für Cross-Countrie Rallyes wird, begeistert vom Erfolg seines Teams:“ Das war eine fantastische Woche! Alle Abstimmungen am Auto haben funktioniert und die Reifenauswahl war perfekt!“
Bei den deutschen Fahrern verlief die letzte Etappe mit Höhen und Tiefen: Amadeus Matzker lief noch einmal zur Höchstform auf und konnte die Etappe als Fünfter beenden. Leider reichte dieser Endspurt nicht aus, um noch in die Top Ten zu rutschen. Elf kassierte Strafstunden vom dritten Renntag machten am Ende nur den fünfzehnten Rang möglich.
Stefan Schott machte erneut Bekanntschaft mit dem Sandschaufeln und rollte als 23. In der Tageswertung und als 17. Insgesamt über den Zielstrich.
Besonders unsicher fühlte sich am Start des letzten Tages Wolfgang Wels, denn immer noch ließ sich das Auto nicht von selber starten, sondern musste beim Ausgehen des Motors angezogen werden. Prompt passierte dann auch das Albtraum-Szenario: Wels und Sondermann knallten in ein tiefes Sandloch und konnten erst sehr viel später geborgen werden. Weil bei dem Aufprall die Kupplung des Mitsubishi Pajero zerstört wurde, kann das Auto erst morgen aus der Wüste geholt werden.


MOTORRÄDER:
Nach dem Ausfall von seinem stärksten Gegner Marc Coma, war nun der Weg frei für Cyril Despres, der nach einer starken Woche mit 14 Minuten und 14 Sekunden Vorsprung vor dem Chilenen Francisco Lopez die UAE Desret Challenge 2008 für sich entschied. Das Podium komplett machte der britische Fahrer James West.
Sehr erfreulich ist der insgesamt siebte Platz von Tim Ternker, der konstant eine tolle Leistung gezeigt hatte. Norman Kronseder fuhr am letzten Tag nicht auf Risiko und beendet die Rallye mit Rang 15. Michael Luda fährt als Letzter der insgesamt noch 23 Motorradfahrer im Ziel nach Hause, ist aber sicherlich um einige sandige Erfahrungen reicher.
Alex Pauliner erreichte mit seinem Qaud den fünften Rang von 15 Mitstreitern.


ENDERGEBNIS AUTOS:
1. Nasser Al Attiyah / Tina Thorner (QA /S) BMW X3 T1 18:22:46
2. Yahya Alhelei / Khalid Alkendi (UAE / UAE) Nissan Patrol T2 22:50:31
3. Vladimir Chagin/Sergey Savostin/Anatoly Tahin (RUS) Kamaz 4911 23:25:24
4. Krzysztof Holowczyc / Jean-Marc Fortin (PL / B) Nissan Navara T1 23:50:14
5. Joseph Rosso / Jean M.J.A. Lurquin (UAE / B) Nissan Pathfinder T2 26:34:39
6. Abdulla Alheraiz / A.Haleem Bin Zayed (UAE/UAE) Nissan Patrol T2 27:05:39
7. Ali Al Shawi / Yahia Alamri (UAE / UAE) Nissan Patrol T2 27:38:29
8. Aurelijus Petraitis / Antanas Juknevicius (LT / LT) Oscar T1 27:56:23
9. Artur Ardavichus / Denis Berezovskiy (KZ / KZ) Nissan Patrol T2 29:20:37
10.Laurent Rosso / Fabian JC Lurquin (UAE / B) Nissan Pathfinder 30:22:38

ENDERGEBNIS MOTORRÄDER:
1. Cyril Despres (F) KTM Rally Replica/690 19:22:51
2. Francisco Lopez (RCH) KTM Rally Replica/690 19:37:31
3. James West (GB) KTM 690/690 20:09:10
4. Alain Duclos (F) KTM/690 20:31:40
5. Jordi Viladoms (E) KTM Rally Replica/690 20:32:27
6. Miran Stanovnik (SLO) KTM Rally Replica/690 20:49:08
7. Tim Trenker (D) KTM 0/660 20:53:52
8. Paul Rivet (F) KTM LC4/660 21:04:01
9. Jakub Przygonski (PL) KTM Rally Replica/690 21:08:50
10. Jacek Czachor (PL) KTM/450 21:29:27

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